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"AM" - jetzt die Lieder anhören

Zusammen mit dem Gitarristen Mario Rohrbach bildet Andrea Paluch das Duo "AM". Im Dezember 2010 waren die beiden im Cliffstudio und haben unter der Regie von Roger Wahlmann ihr erstes Album aufgenommen.

Hier können Sie "AM" hören




Die um den Wolf ringen

Robert Habeck und Andrea Paluch: Wolfsnacht. Sauerländer, Mannheim. Ab 11 Jahren. 122 Seiten, 11,95 Euro.

„Wolfsnacht“ ist neu aufgelegt.

Die Schnitzeljagd im Wald läuft gut; Felix ist kurz vor dem Ziel. Und dann der Schock: Vor ihm steht ein Wolf. Groß, bedrohlich und eindeutig zu nah. Woher das wilde Tier so plötzlich gekommen ist, kann er nicht sagen. Nur eines weiß Felix ganz sicher: dass er keine Chance hat, wenn der Wolf ihn anspringt. Die Nachricht versetzt die ganze Stadt in Panik. Polizei, Bundeswehr und aufgebrachte Eltern blasen zur Jagd. Nur Felix und Lea lassen sich nicht anstecken. Greifen Wölfe wirklich Menschen an? Felix soll es schneller erfahren, als ihm lieb ist. Als er nämlich einen Alleingang wagt, gerät er in tödliche Gefahr.

Stimmen zu „Wolfsnacht“

„Der Kinder- und Jugendroman 'Wolfsnacht' überzeugt nicht nur durch seine reizvolle Sprache, sondern auch durch die lebensnahen Schilderungen aus der Perspektive des Protagonisten Felix. Zusammen mit den sehr gut gesetzten, stimmungsvollen und bildstarken Beschreibungen ergibt sich eine anspruchsvolle aber auch mitreißende Erzählung, die vor allem Jungs ab elf beeindrucken wird.“

Stefanie Eckmann-Schmechta, Kinderbuch-Couch


Aus Angst vor dem Wolf wird, angetrieben von Leas Überzeugungsarbeit, Angst vor der Tötung des seltenen Gastes. Denn Anwohner, Bauern und die Polizei, sie alle wollen dem Wolf ans Fell. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, durch die Ämter, durchs Internet und immer wieder raus in den Wald. Dass die Geschichte nicht in einer reinen Anleitung zur Bildung eines grünen Gewissens mündet – Robert Habeck ist seit 2004 Fraktionsvorsitzender der Grünen in Schleswig-Holstein – ist der schlichten, frischen Sprache zu verdanken, in der ganz nebenbei auch alle anderen Themen des jugendlichen Alltags angesprochen werden: die Schule Eltern und Geschwister. Kumpel und Markenfahrräder. Und natürlich verwirrte Gefühle: Felix und Lea ringen ja nicht nur um den Wolf, sondern auch umeinander.

Von Barbara Weitzel, Frankfurtert Rundschau


Wolfsnacht ist eine spannende Geschichte, nicht nur für junge Leser. Die beiden Autoren verstehen es, eine jugendgerechte Sprache zu verwenden, die dennoch nicht auf vereinfachende oder beschönigende Phrasen zurückgreift, sondern präzise, klar und verständlich bleibt. An vielen Stellen wird auf eine detailgetreue Darstellung der Einzelheiten verzichtet. Jedoch geschieht dies zugunsten eines atemberaubenden Tempos, mit welchem der Leser durch die Geschichte gezogen wird. So entsteht an keiner Stelle Langeweile, sondern ein ständiger Sog. Der Sog, erfahren zu wollen, wie es weitergeht und ob Lea und Felix es nun wirklich schaffen, den Wolf vor dem Schrot der Jäger zu bewahren.

Neben der Handlung wird ein Diskurs darüber eröffnet, wie jeder einzelne Mensch die Welt wahrnimmt. Lea wirft Felix vor, er denke immer nur an sich, er sei ein Egoist. Lea zeigt, dass es auch anders geht, dass Egoismus schlecht ist. Es geht um etwas ganz Grundsätzliches, nämlich darum, dass es nicht nur die eigene kleine Welt gibt, sondern man sich auch darum kümmern muss, was da draußen vor sich geht.
Ein lange nicht erlebter Lesespaß ab zehn Jahren, nach oben offen.

Marcel Widjaja, literaturundfeuilleton




Zwischen den Jahren

In den Tagen zwischen den Jahren herrscht eine besondere Stimmung. Altes wird abgeschlossen, das nächste Jahr ist noch entfernt, in dieser Zwischenzeit entsteht Raum für Resümees, für Gedankenspiele, für Neues. Andrea Paluch erzählt mit großer Leichtigkeit und Genauigkeit, ernsthaft und mit Witz von einer Ehe, in der plötzlich, ausgelöst durch eine kleine Irritation, alles möglich erscheint. Was ist eigentlich wirklich sicher, sobald sich ein erster Verdacht einschleicht?

Eine Frau, ihr Mann, ihre beste Freundin und ein geheimnisvoller Unbekannter. Zwei Frauen und zwei Männer, und doch ist alles anders. „Es ist nämlich nicht die Geschichte eines Ehebruchs. Es ist die Geschichte von mir und meinem Leben. Und das ist merkwürdig. Denn ‚mein Leben‘, das bin ja ich. Und dennoch ist es mir manchmal fremd. Dies ist die Geschichte, wie mein Leben zu einem Ding wurde, einem mir äußerlichen Ding, und wie ich mich spaltete und wieder zusammensetzte.“

Andrea Paluchs neuer Roman "Zwischen den Jahren" erschien am 16. Januar im Ellert & Richter Verlag. Bestellen können Sie ihn unter anderem bei amazon.de.

„Zwischen den Jahren“ in der Presse

Shakespeare, Sex und Talkshows
Aus der taz vom 15.03.2012

„Ich führe ein komplett anderes Leben“
Andrea Paluch im sh:z-Interview

Trennung eines Traumpaars (pdf) [510 KB]
Aus der FAZ vom 24.12.2011




Die besten Kolumnen der letzten drei Jahre ...

... sind am 18.11. als Buch erschienen.

Es heißt "Nichts ist alltäglich", erscheint im Ellert & Richter-Verlag, kostet so viel wie Taschenbücher kosten und ist über jeden Buchhandel abrufbar (ISBN-10: 3831904278; ISBN-13: 9783831904273).
Viel Spaß damit!

Und um es zu einem würdigen Abschluss zu bringen, hier eine letzte, nie gedruckte Kolumne ...

Rezension:
"Eins mit dem Leben" (taz.de, 03.02.2011)




Auf Du und Du mit Andrea Paluch

sh:z vom 13. November 2010 (mas)

Zwischen den Anreden "Du" und "Sie" wird in Deutschland die persönliche Distanz vermessen. Eine sprachliche Eigenheit, die Lebenswelten trennt.

Persönlich wird es erst beim "Du", insofern liegt es nahe, dass Andrea Paluch sich auch darüber ihre Gedanken gemacht hat. "Siezen schafft eine Distanz, hält jemanden auf Abstand. Aus dem 'Du' spricht hingegen eine Gleichheit aller", schreibt die Autorin in einer ihrer Kolumnen, die jetzt in dem Band "nichts ist alltäglich" (Ellert & Richter Verlag) erschienen sind. [...]

Artikel auf shz.de weiterlesen




Schreibwerkstatt

Vom 31. Mai bis zum 4. Juni 2010 fanden sich in der Internationalen Jugendbildungsstätte Schersberg junge Talente in einer Schreibwerkstatt der Körber-Akademie zusammen. Im Rahmen dieser Veranstaltung leitete Andrea Paluch den Workshop "Heldenstories schreiben".

Wir veröffentlichen hier einige der bei dem Workshop entstandenen Texte, meistenteils Szenen einer jeweils längeren Geschichte.

Hier geht's zu den Texten




Ein Hörfunk-Redaktionsteam des Offenen Kanals Schleswig-Holstein berichtete in diesem Jahr unter dem Titel „Verlesen – live aus Leipzig“ live von der Leipziger Buchmesse.

Andrea Paluch sprach mit Moderatorin Lena Brixa im Interview über Ihren Roman "SommerGIG" und las anschließend noch einen kleinen Abschnitt aus ihrem Buch vor.

Beide Mitschnitte können Sie hier anhören (Link zum Offenen Kanal Schleswig-Holstein)




Patriotismus. Ein linkes Plädoyer

Robert Habeck macht sich angesichts der weltweiten Krise für etwas Ungeheuerliches stark: einen »linken Patriotismus«. Nicht politischer Rückzug ist angesagt, sondern Vertrauen in die Demokratie und Erneuerung eben dieser Demokratie. Sein »linkes Plädoyer« entwirft neue Strategien, um die alten Widersprüche aufzulösen. Es bricht mit den ideologischen Mustern der Vergangenheit, bringt scheinbar Gegensätzliches zusammen und zentriert die verschiedenen Aspekte in einem Gesamtansatz. Darin werden die ursprünglich bürgerlichen Begriffe Verantwortung, Mündigkeit und Freiheit neu besetzt. Mit seinem »visionären Pragmatismus« schlägt Habeck einen Weg zur Lösung der Probleme vor, der das soziale und eigenverantwortliche Engagement aller erfordert.

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